Wider den “ökonomischen Zynismus” ( ❦ 144)

 
Der in Germanys next Kabinettsküche bereits vorgestellte und ausnehmend geschätzte Flensburger Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer hat ein neues Buch geschrieben und präsentiert dazu in der leistungschutzgesetzbejahenden überregionalen Frankfurter Tageszeitung eine Serie, in der er konkrete Beispiele vorstellt, wie selber denken und widerständig leben machbar ist. Allerdings musste ich über die Finanzmarktaufsichtsbehörde in Österreich schon schmunzeln, bedenkt man, dass dieses Land eine der beliebtesten Steueroasen ist. Diese Behörde “kurz FMA schützt das Land vor unkorrekten Finanzmarktakteuren” regional und vor Ort, wie das Beispiel des nachhaltig wirtschaftenden Schuhfabrikanten im strukturschwachen Waldviertel Heini Staudinger zeigt.

BürgerrechtstattBankenrechtWien12

Heini Staudinger

Herr Staudinger finanzierte neue Unternehmensinvestitionen nicht mit Bankkrediten, sondern per crowd funding, indem ihm “private Anleger kleiner Beträge, vorwiegend Kunden das notwendige mit vier Prozent verzinste Geld liehen”, er zahlt sich selbst weniger Gehalt als seinen Mitarbeitern und bezieht “Rohstoffe, wo immer es geht, aus der Region. Dass er seine Belegschaft mit biologisch erzeugten Lebensmitteln von benachbarten Höfen versorgt, ist eigentlich fast selbstverständlich. Die FMA beurteilte seine Geldgeschäfte allerdings als “illegales Bankgeschäft” und drohte Staudinger mit Beugestrafe und Gefängnis, “sollte er nicht umgehend das geliehene Geld komplett zurückerstatten.” Wir dürfen gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht …

 

Neue Serie: Harald Welzers „Geschichten aus einem besseren Leben“

So sieht es aus, wenn Revolutionen beginnen

“07.05.2013 · Was sich mit Optimismus und offenem Denken gegen den ökonomischen Zynismus ausrichten lässt: In unserer neuen Serie erzählt Harald Welzer wahre Geschichten aus einer wünschenswerten Zukunft.”

Räume der Offshore-Welt. Fotoausstellung zu Steueroasen und Offshore-Zentren in Europa. By attac AG Finanzmarkt & Steuern

Räume der Offshore-Welt

 

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Notizen aus der Küchenprovinz 144 | 365 (WP-count: 000 words)

 

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Saubere Kleidung – grün und rein

 
Sehr gutes Dossier zum Thema Was wir am liebsten konsumieren …

 

Der Preis, den wir zahlen

Die Textilindustrie in Asien und ihre Mängel

“Nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch mit hunderten Toten mehren sich in Deutschland die Stimmen, die nach einem verantwortungsvolleren Umgang mit den Produktionsbedingungen in Asien fragen. ” (Quelle: 3sat / 08.05.2013 / Kulturzeit mit Material von dpa / lj/se)

Cablammetch. Sweatshops across the world. By marissaorton (Sweatshop project  Uploaded by Gary Dee) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Sweatshop


Links:

  • Mode
  • Gespräch mit Gisela Burckhardt
    Nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch mit hunderten Toten mehren sich in Deutschland die Stimmen, die nach einem verantwortungsvolleren Umgang mit den Produktionsbedingungen in Asien fragen. Wir haben mit Gisela Burckhardt, der Vorstandsvorsitzenden von FEMNET e.V., gesprochen.

 

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Was wir am liebsten konsumieren … ( ❦ 143)

 
Auf 3sat gab es letztlich ein Ranking der Dinge, auf die wir am wenigsten verzichten wollen. Oder umgekehrt gesagt, die Dinge, mit denen wir zu den größten Umweltsündern gehören. Das Ergebnis ist zumeist wenig überraschend, einiges allerdings doch. Und stets steht unser mitteleuropäischer Lebensstil zur Disposition. Schwierig ist es immer, denn hier in der next Kabinettsküche mag ich ja auch keine Spaßbremse sein, weil es gilt, nach Alternativen zu suchen, die auch nachhaltig funktionieren. Nach und nach schaue ich mir alle Produkte in beliebiger Reihenfolge an. Über einige habe ich ja bereits den ein oder anderen Artikel gepostet, andere folgen noch.

 

Die 20 größten Konsumsünden

Worauf unsere Zuschauer nicht verzichten wollen

“Wir haben unsere Zuschauer gefragt, worauf sie auf keinen Fall verzichten wollen: Die meisten hängen an ihren Elektroartikeln, Kaffe und dem Auto.
Unser Alltag ist von Konsum geprägt. Doch unser Konsum hat häufig die Ausbeutung von Mensch und Natur zur Folge. Bei vielen Produkten wissen wir das und beruhigen unser Gewissen mit Emissionszertifikaten, “Fairtrade”-Produkten und Bio-Siegeln. Wir suchen Entschädigungen für unser verschwenderisches Leben – doch eines möchten wir nicht: unseren Lebensstil ändern.” (Quelle: 3sat / 04.02.2013 / jus)

  1. Elektrogeräte
  2. Kaffee
  3. Auto
  4. Süßigkeiten
  5. Fernsehen
  6. Fleisch
  7. Smartphone
  8. Alkohol
  9. Flugreisen
  10. Mode
  11. Kosmetik
  12. Schnittblumen
  13. Wintersport
  14. Haustierbedarf
  15. Wassersport
  16. Feuerwerk
  17. Dekoartikel
  18. Schmuck
  19. Kreuzfahrten
  20. Plastikspielzeug

 

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Das Gemüseorchester – Transplants

 

 

  • Ein krebberscher Döner, Instrumentensuppe und Gurkenhörner in der Hitze der Scheinwerfer kulminieren in dieser Sendung zu einer multisensorischne Materialschlacht! Mehr über die Konspirativen KüchenKonzerte gibt’s im TV bei zdf.kultur oder im Netz auf http://www.KonspirativeKuechenKonzert…

 

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Fair Trade Kleidung statt Billigklamotten?

 
Ergänzend zur Problematik Fair Trade-Produkte und nachgetragen – ohne Anpragern und einfach mal innehalten. Im Artikel kann man lesen, dass “durch die Globalisierung seit Beginn der 1980er Jahre weltweit die absolute Zahl der Armen, ebenso wie ihr Anteil an der Weltbevölkerung sank.” Denn in vielen sogenannten Entwicklungsländern baute man neue Fabriken und Millionen Menschen arbeiten dort erstmals für einen Arbeitslohn. Dass diese Löhne so gering sind, dass die Arbeiter davon ihre Familien nicht ernähren können und sie bis zu 70 Wochenstunden arbeiten, gemahnt an die Bedingungen der Arbeiter im Europa des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Zwar gibt es Mindeststandards der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Vereinten Nationen, dennoch teilen sich “Hunderte eine Toilette, Dutzende den überfüllten Schlafsaal im Wohnheim. In den Fabriken fehlen Notausgänge, Feuerlöscher und Belüftungsanlagen. Nicht selten werden besonders die Arbeiterinnen von ihren Vorgesetzten erniedrigt.” Kleidung wird zu solchen Bedingungen für die Unternehmen C & A, Otto, Peek & Cloppenburg, H & M und KiK produziert, Sozial- und Ökostandards ändern indes nichts an den realen Produktionsbedingungen. Dass es auch anders geht, zeigt die Initiative Fair Trade Kleidung. Solchermaßen zertifizierte “Bio-Kleidung bürgt für überprüfte Sozial- und Herstellungsstandards. Die Textilien werden so umweltschonend wie möglich hergestellt. Alle beteiligten Arbeiter – vom Baumwollbauern bis zur Näherin – erhalten menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung.”

 

Brand in Textilfabrik in Bangladesch

Fortschritt und Elend

“In der abgebrannten Fabrik wurde auch für C&A produziert. Menschen starben. Bessere Sicherheitsvorkehrungen? Aber nein. Es geht um die Rendite.”
von Hannes Koch, taz.de, 27.11.2012

Colourful fabric

Stoffe, fertig zum Nähen

Links:

 

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Ist Fairtrade wirklich fair trade? ( ❦ 142)

 
Die Journalistikstudentin und politische Aktivistin, unter anderem in der Occupy-Bewegung, Regine Beyß überdenkt die Bedingungen der Marke Fair Trade, die in Supermärkten und Discountern zu unwesentlich höheren Preisen angeboten wird. Regine Beyß verweist auf Kinder, die in afrikanischen Kakao-Plantagen den Rohstoff für unsere Schokolade ernten. Mit dem Griff zu Fair Trade-Produkten beruhige ich als Verbrauerin mein schlechtes Gewissen und habe eine vermeintliche Wahl. Jedoch bleibt der Widerspruch bestehen, dass diese Produkte letztlich im Feindesland zu denselben Konditionen wie unfaire Produkten vertrieben werden. Ein seltsames System, das solche Absurditäten ermöglicht und sogar fördert. Umsatz wird mit allen angebotenen Produkten gemacht und in dieselben Kassen der global agierenden Produzenten und Händler gespült.

“Schade nur, dass meine Entscheidung das globale Kapital nicht im Geringsten interessiert. Im Gegenteil. Es freut sich, weil ich davon überzeugt bin, die Welt zu verbessern, während im Grunde alles beim Alten bleibt. Mein Gerechtigkeitsempfinden hat seinen Ausdruck gefunden, ohne den globalen Konzernen in irgendeiner Weise gefährlich zu werden. So soll es sein.”, so formuliert es Regine Beyß. Genau in diesem Widerspruch liegt für die Autorin auch das immanente Scheitern der Idee Fair Trade oder Ethischer Konsum, denn “Fairer Handel ist nicht die richtige Antwort auf den globalen Kapitalismus.” Die Frage bleibt, wem die weit über 500 Millionen Euro, die die Deutschen für entsprechende Produkte ausgeben, wirklich nützen. Die mit der Kaufentscheidung für Fair Trade-Produkte verbundene Gewissensentscheidung ist für Regine Beyß reines Wunschdenken, denn an den realen Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen vor Ort ändere sich nichts, wie die regelmäßig wiederkehrenden Skandale beispielsweise in “in den Coltan-Minen in Afrika, in Apple-Fabriken in Asien oder in Schlachtbetrieben in Osteuropa” belegen würden. Der jüngste Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch sei nur die Spitze vieler Eisberge. Die Wirklichkeit ist allerdings kein simples Schwarz-Weiß-Abbild, sondern ein Geflecht komplexer Zusammenhänge.

 

Mogelpackung “Fair Trade”

Ethischer Konsum “Fairer Handel verbessert nicht die Welt – im Gegenteil. Er gaukelt dem Verbraucher eine Macht vor, die er nicht hat. Und spielt dem globalen Kapital damit in die Hände.”
von Regine Beyß, derFreitag, 26.04.2013

Fairtrade display, Derbyshire County Council head office. Photo by Andie Gilmour. Andie Gilmour from w:en, the copyright holder of this work, hereby publishes it under the following license: GNU head 	Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled GNU Free Documentation License.

Fairtrade display, Derbyshire County Council head office.

 
Dies unterstreichen die vielen Leserkommentare, die beispielsweise auf die mangelnden logistischen Vertriebsstrukturen von Fair Trade-Produzenten verweisen, die deshalb auf die vorhandenen Vertriebswege global agierender Lebensmittelkonzerne zurückgreifen müssen, um ihre Ware verkaufen zu können. Auch erschweren EU-Subventionen und Handelsabkommen hinsichtlich der Einkaufs- und Verkaufspreise sowie des Vertriebes die Direktvertriebsmöglichkeiten vieler Fair Trade-Produzenten. Die “Marktbeherrschung [...] in Deutschland im Lebensmitteleinzelhandel liegt in der Hand von 30 Unternehmensgruppen, die ca. 97,5% des Marktes beherrschen. Von wegen Transparenz und Markt, geschweige denn Wettbewerb. Auf wundersame Weise erhöhen die gleichzeitig und ohne jegliche Begründung die Preise, meist um 10-15 oder gar 20-30%, vorwiegend bei Grundnahrungsmitteln wie Gemüse, Obst und ähnlichem, wo man nicht ausweichen kann.”, so schreibt Aqua-Jedi in seinem Kommentar, in dem er auch den Begriff der Konsumentendemokratie in die Debatte einwirft. Edward Bernays, einer der Begründer der Public Relations, entwarf das Modell, wonach der Konsument die letztgültige gesellschaftliche Instanz sei. Ein Modell, das gerade in den USA als Leitmodell gültig ist. Ein guter Staatsbürger ist auch zugleich ein guter Konsument, da er so seinen Beitrag zur Stabilität der Marktwirtschaft leistet. Im übertragenen Sinne stützt der Konsum von Fair Trade-Produkten die herrschenden Strukturen, so das Argument von Agua-Jedi.

 

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Notizen aus der Küchenprovinz 142 | 365 (WP-count: 000 words)

 

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Echternacher Springprozession ( ❦ 141)

 

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Auf geht’s nach Luxemburg, genauer gesagt nach Echternach. Denn dort findet jedes Jahr am Dienstag nach Pfingsten die Echternacher Springprozession statt. Es ist eine religiöse Prozession, während der die Teilnehmer zu Polkamelodien in Reihen durch die Straßen der Stadt bis zum Grab des Heiligen Willibrord in der Echternacher Basilika springen. Eigentlich ist es ein Hüpftanz, weswegen sich der Ausdruck Springen eingebürgert hat. Die UNESCO hat sie auf ihrer Sitzung vom 16. November 2010 in Nairobi zur Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit hinzugefügt.

 

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  • Die Echternacher Springprozession 2012 – Dokumentation über die Springprozession zum Grab des Heiligen Willibrod

 

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Belege dafür findet man schon in mittelalterlichen Quellen, die heutige Form der Springprozession etablierte sich aber erst im 19. Jahrhundert. In der Sequenz “Laudes Christo” des Abtes Berno von Reichenau (um 1000) werden die Gläubigen dazu aufgefordert, “das Lob Christi zu Ehren des heiligen Willibrord “magno tripudio” (mit einem großen Dreisprung) zu feiern. Abt Thiofrid († 1110) berichtet von einer Pilgerprozession zum Grab des heiligen Willibrord”, was allerdings noch ohne den typischen Tanz erfolgte. Damals mussten die Gemeinden, die zur Reichsabtei Echternach gehörten, in der Pfingstwoche ihren Zehnten an die Reichsabtei abführen, was man als Bannprozession bezeichnete. 1497 werden in einer Quelle Springenheiligen erwähnt. Erste bildliche Darstellungen der Springprozession kennt man seit dem Jahr 1604.

Echternach Innenstadt 4

Innenstadt von Echternach

Weswegen während der Prozession getanzt oder gesprungen wurde, darüber lässt sich letztlich nur spekulieren. Bei Nervenkrankheiten, Krämpfen, Veitstanz oder Epilepsie rief man den heiligen Willibrord, Johannes der Täufer und den heiligen Vitus um Hilfe an. Wahrscheinlich nahmen Kranke an der Prozession teil und gesunde Gläubige imitierten die Bewegungen der Kranken, um sich vor diesen Krankheiten zu schützen. Die Ausdrücke Echternacher Krankheit oder Krankheit des Heiligen Johannes zeigen diese Verbindung an. Alternativ könnte die Prozession als Dank an St. Willibrod zu verstehen sein, der “die Menschen der Gegend vom Veitstanz befreit haben soll.” Überdies könnte sich die Springprozession aus der Flagellantenprozession entwickelt haben, die im 14. Jahrhundert als ein Hilfsmittel gegen die Pest verbreitet war. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Ansicht, “dass die Springprozession bis auf die Zeit Willibrords zurückgeht und aus einem christianisierten heidnischem Ritual hervorgeht.
Echternach Basilika

Echternacher Basilika

Springprozessionen hat es auch in anderen Regionen der Eifel gegeben, z.B. die Prümer Springprozession in Prüm, die im 13. Jahrhundert entstanden ist.”

Während der Aufklärung im 18. Jahrhundert betrachtete man das Springen als “Ausdruck von Obskurantismus und Aberglaube” und die ekstatischen Entgleisungen der Gläubigen irritierten die Kritiker offensichtlich. So verbot der Erzbischof und Kurfürst von Trier Clemens Wenzeslaus von Sachsen 1778 die Echternacher und Prümer Springprozession, weil diese unvernünftig wären. In Folge der Französischen Revolutuion verbot die französische Besatzung die Prozession, 1801 erlaubte Napoléon sie wieder und gestattete auch Frauen, daran teilzunehmen. Während des Zweiten Weltkrieges unter der deutschen Besatzung fand sie zwischen 1940-1944 nicht statt.

 

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  • Marsch der Echternacher Springprozession gespielt durch ‘Harmonie municipale Echternach’. Marche de la procession dansante d’ Echternach joué par ‘Harmonie municipale Echternach’
    March of the Echternach spring procession played by ‘Harmonie municipale Echternach’. Mars van de springprocessie van Echternach gespeeld door ‘Harmonie municipale Echternach’.

 

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Echternacher Springprozession 2009.  By --Xocolatl (talk) 23:16, 3 June 2009 (UTC) (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Echternacher Springprozession 2009

Es gibt keinen festgelegten Tanzschritt und der sogenannte Echternacher Pilgerschritt – 2 Schritte vor, einer zurück – entspricht nicht der Realität. Historische Filmaufnahmen zeigen, dass sich “nur einzelne Pilgergruppen, die sich einer vermeintlichen Tradition verpflichtet fühlten, einige Schritte vor, dann zurück gesprungen sind.” Da diese Regel allerdings zu chaotisch war, schaffte man sie 1947 ab. Seitdem “springt man nur noch mit seitlichen Schritten vorwärts, abwechselnd nach links und nach rechts. Das Ganze, indem man bei jedem Schritt kurz auf dem jeweiligen Fuß verweilt und dann mit dem anderen Fuß zum nächsten Schritt ansetzt, immer im Takt des Prozessionsmarsches.” Heute organisiert der Willibrordus-Bauverein die Prozession und legt auch den Prozessionsweg und die Reihenfolge der Pilger- und Musikgruppen fest.

Echternacher Springprozession 2009 4

Echternacher Springprozession 2009

Die Prozession beginnt im Hof der ehemaligen Reichsabtei Echternach und verläuft vom Abteihof bis zur Sauergasse. Stationen sind die Peter-und-Paul-Kirche, die Basilika und das Grab Willibrords. Die Pilger sind zumeist in einer blauen oder schwarzen Hose und einem weißen Hemd oder T-Shirt bekleidet. Jeweils fünf Pilger stellen sich in einer Reihe auf und halten sich mittels eines weißen Taschentuchs am Nachbarn fest. Gesprungen wird im Rhythmus einer traditionellen Polka-Weise. Pilger- und Musikgruppen wechseln sich ab und Musikvereine aus ganz Luxemburg und dem Grenzgebiet nehmen aus religiösen und kulturellen Gründen daran teil. Jährlich sind es zwischen 12.000 und 14.000 Pilger, die aus ganz Luxemburg, den Niederlanden und den grenznahen Orten der Eifel kommen. Literarisch haben Guillaume Apollinaire und Clara Viebig (Das Kreuz im Venn, Berlin 1908) die Springprozession dargestellt.

 

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Notizen aus der Küchenprovinz 141 | 365 (WP-count: 000 words)

 

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Happy Birthday, dear Melody Baker!

 

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°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ Happy birthday ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 
No sunshine today in Germany, a raining Pentecoste monday, but once again we celebrate a ministerial birthday. Today’s birthday of Melody, our wunderful Ambasador Of Music Appreciation And Exchange, so we drink champagne and eat lemon cake with blueberries and roses … Life is beautiful …

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ Happy birthday ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Sue's birthday lemon squares, July 2010

Frühlingsblütenkuchen für stille Geburtstagsmomente

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ Happy birthday ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Fresh peony  from my yard to my shop...i love and adore peony. By Julie (hello-julie) at Flickr.com. Lizenzieren: Namensnennung. Keine kommerzielle Nutzung. Bestimmte Rechte vorbehalten von hello-julie at Flickr.com

Fresh peony by Julie from Flickr garden

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ Happy birthday ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 
Dear Ambassador Of Music Appreciation And Exchange, my dear Melody,

Happy Birthday, continued love, happiness and success and may your wishes come true. All the very best for you today and ave a nice day.

Lovely greetings from Germanys next Bundeskabinett and Yours Miss Social Secretary!

 

°¤° ஜ۩۞۩ஜ ♥ Happy birthday ♥ ஜ۩۞۩ஜ °¤°

 

Bulles poussiere

Cheers, dear Melody!

 

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Eingeordnet unter Feste feiern wie sie fallen, Happy Birthday!, Melody Baker

Herrn Oberkellners Pfingstdinner ( ❦ 140)

 

 
Oberkellner (20)

 
Herr Oberkellner hatte gestern wirklich viel zu tun und reichlich Gelegenheit, sich zu wundern …

 

Gerald Otto Jens Zack

Gerald Otto Jens Zack ©www.photx.de_Ernst Stratmann

©www.photx.de_Ernst Stratmann

 
Hl.Geist , Teil 2

So, die 25 Gäste waren da, aber der eine Herr mittleren Alters war nicht dabei. Alle beriefen sich auf ihn, aber keiner kam! Seltsam, seltsam. Unter ihnen saß allerdings auch der Swami, der ständig merkwürdige Sprüche losließ, wie: Pass auf Du Schwein und so. Das sagte er aber zu jedem. Seltsam. Swami so zu sehen, er war wie auf Droge und sah diesem Herrn am Tage zuvor so seltsam ähnlich.

Erst später las ich ja hier drin, dass er der Heilige Geist sein soll. Die Wahrheit erfuhr ich erst heute: Er ist der neue hl. Geist, ich habe noch den alten Geist in den Himmel auffahren sehen. Seine letzte Amtshandlung war, den sogenannten heiligen Stab an den Swami, als neuen Geist weiterzugeben. Und das Essen, war das Antrittsdinner des Swami. Jetzt kann ich alles verstehen. Der Herr ist hier, im Hotel Harakiri, in unserem Hotel Harakiri!!

Fortsetzung folgt!!!

 

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Links:

  1. Herrn Oberkellners geheimnisvoller Gast ( ❦ 136)
  2. Herr Ober eröffnet die Freiluftsaison ( ❦ 108)
  3. Herrn Obers Gedanken über den letzten Blubb ( ❦ 063)
  4. Herrn Obers Bildungsoffensive ( ❦ 059)
  5. Herrn Obers soziales Gewissen ( ❦ 022)
  6. Herrn Obers schöner Sonntag ( ❦ 14)
  7. Fenster No. 7 – Herrn Obers Weihnachtsfeier im Hotel Harakiri
  8. Herrn Obers Weh und Ach mit den russischen Oligarchen ( ❧ 324)
  9. Herr Ober heute linksdrehend ( ❧ 316)
  10. Ein Bravo für Herrn Ober und seine Gäste ( ❧ 288)
  11. Herrn Obers weiße Weltsicht ( ❧ 282)
  12. Herrn Obers Ordnungsprinzipien ( ❧ 255)
  13. Herr Ober zurück aus der Sommerfrische ( ❧ 247)
  14. Herr Ober verabschiedet sich in die Sommerfrische ( ❧ 212)
  15. Herr Ober und sein Hotel ( ❧ 205)
  16. Herr Ober bittet zu Tisch ( ❧ 171)
  17. Herr Ober is not amused ( ❧ 170)
  18. Herrn Obers Erfahrung mit Erfahrungen ( ❧ 136)
  19. Gestatten, Oberkellner im Hotel Harakiri ( ❧ 135)

 

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Notizen aus der Küchenprovinz 140 | 365 (WP-count: 000 words)

 

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Frohe Pfingsten! oder: Das sind Freunde!

rebloggt von Ulla Keienburg s Blog:

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Freundschaft

"Freunde sind mir die, mit denen ich

Essen und trinken und reden kann.

Die mich in meiner Küche kennen,

Und denen ich sage: Komm setz dich ran.

(Keine Probleme und Komplikationen:

Wie füttert man den? Ist der Schnaps gut genug?)

Mit denen ich gemeinsam in den Jahren

Meine und ihre Lasten abtrug:

Krankheit der Kinder und Weltüberdruss.

Mit denen ich die Nächte zerrede.

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Dir auch frohe Pfingsttage, liebe Ulla. Wo immer Du gerade sein magst.

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